Eröffnungsturnier in Uzwil

Während draussen die Temperaturen mit 28 Grad noch einmal den Sommer hochleben lassen, starten wir in der Curlinghalle in Uzwil bereits wieder in unsere Wintersaison.

Wie beinahe jedes Jahr, versuchen wir eine Halle zu besuchen, in der wir noch nie gespielt haben. Aufgrund der Nähe ist es kaum zu glauben, dass bisher noch keiner von uns in Uzwil war. Irrtum vorbehalten, haben wir nun 26 von 42 Hallen in der Schweiz bespielt. Unser Elefantenhirn Thomas kann dies dann in einer schwachen Minute einmal überprüfen.

Zum Saisonstart haben wir einen neuen Besensackträger. Nach nunmehr über 20 Jahren und gefühlt drei Reglementsanpassungen später, muss nun endlich auch einmal Reto eine Saison lang unseren Besensack tragen und verwalten. Aus seiner Sicht natürlich völlig zu Unrecht.

Konstant bleibt, dass Reto beim Jassen nie verliert. Selbst dann nicht, wenn er ein Horrorblatt nach dem anderen zieht. Er rettet sich irgendwie immer noch in das Stechen (Kartenziehen, der Tiefere gewinnt) und wird da trotz miserablem Blatt dann doch noch Dritter – unfuckingfassbar.

Wir haben auch einen neuen Hotelverantwortlichen. Dieser war etwas früh dran, fuhr mit dem Auto ins Hotel und checkte bereits schon einmal für uns alle ein – der Benchmark wurde neu gesetzt.

Vor dem effektiven Turnierstart durften wir uns während einer Stunde in der Halle einspielen – also quasi nach der Sommerpause wieder an das Eis gewöhnen. Im Grundsatz war dies ganz gut, nur wurde das Eis nachher neu aufbereitet und so stimmten die Längen nicht mehr.

Und auch wenn Curling wie Velofahren ist, andere Halle, andere Verhältnisse und andere Steine, war dann wohl etwas zu viel. Wir verschliefen den Start und fanden dann auch nur langsam ins Spiel. Leider aber zu spät, dies ist bei nur 6 gespielter Ends pro Partie tödlich und so mussten wir das erste Spiel leider verloren geben.

  1 2 3 4 5 6 7 8 ZE Total
teamglarus.ch     3     1       4
Team 5 Michael Brühwiler 1 2   1 1         5

In der Folge vermochten wir uns von Spiel zu Spiel zu steigern und fanden zu alter Stärke zurück – Curling ist eben doch wie Velofahren. Zu Teilen hatte der eine oder andere Mitspieler auch einmal einen Aussetzer, dazu kamen aber auch einige richtig schöne Steine.

Und wenn am Ende sogar einmal alle vier Spieler zur gleichen Zeit mitspielen, dann stimmt am Ende auch das Resultat. Die Spiele 2, 3 und 4 gaben wir, jeweils nach gutem Start, auch nicht mehr aus dem Händen. 

  1 2 3 4 5 6 7 8 ZE Total
teamglarus.ch 2   2 1   4       9
Team 17 Turi Locher   1     2         5

  1 2 3 4 5 6 7 8 ZE Total
teamglarus.ch 2 2   2 3         9
Team 30 Nina Feurer     2     3       5
  1 2 3 4 5 6 7 8 ZE Total
teamglarus.ch 1 1   2   3       7
Hot Stones     1   1         2

Das alte Ehepaar ist nun bis März 2026 wieder gemeinsam auf Tour. Alles beim Alten bzw. nichts Neues – keiner hat seine Macken über den Sommer verloren. Wobei das ja eigentlich gut ist, sonst hätten wir keinerlei Stoff für die Turnierberichte.

Wir kämpften uns so vom zweitletzten Zwischenrang noch auf den zweiten Schlussrang nach vorne. Am Ende fehlte uns ein einzelnes End zum Turniersieg – aber wie sagt man so schön „selber Schuld“.

Rangliste

Link zum Bericht vom Curling Club Uzwil