Die Curlinghalle in Wetzikon ist, von Glarus aus gesehen, die nächstgelegene Halle. Kaum zu glauben, dass wir als Team dort noch nie gemeinsam gespielt haben. In der Vergangenheit haben wir zwar schon öfter den Turnierplan studiert, doch entweder haben die Termine nicht gepasst oder die teils unkonventionellen Turniervarianten uns nicht zugesagt.
Mit der Coppa Giodair, die von Freitagnachmittag bis Samstagabend ausgetragen wird, haben wir nun auch diese Lücke geschlossen – eine richtig gute Idee, da so der Sonntag dadurch spielfrei bleibt.

Der Auftakt gegen die Ladies gelang uns am Freitagabend recht gut, auch wenn wir unsere spielerischen Vorteile zu Beginn nicht in zählbare Resultate ummünzen konnten. Nachdem uns die Damen zweimal einen Stein gestohlen hatten, konnten wir im dritten End endlich die verdienten Lorbeeren ernten. Danach war der Bann gebrochen.
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | ZE | Total | |
| teamglarus.ch | 3 | 2 | 1 | 2 | 1 | 9 | ||||
| Ladies on Ice | 1 | 1 | 2 | 4 |
Aufgrund der Nähe ging es dieses Mal nach Hause und nicht ins Hotel – auch wenn der frühe Start am Samstagmorgen, Spielbeginn um 08:00 Uhr, nicht jedermann entgegen kam.
Mit einem Fünferhaus im zweiten End konnten wir die Entscheidung gegen die Schlorzis bereits früh erzwingen. Leider verlieren wir in solchen Situationen öfter die Konzentration, und so wurde es am Schluss doch noch einmal knapp – eigentlich völlig unnötig.
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | ZE | Total | |
| teamglarus.ch | 5 | 1 | 1 | 7 | ||||||
| Schlorzi | 1 | 1 | 1 | 2 | 1 | 6 |
Das Fondue im Curlingrestaurant Wetzikon ist durchaus empfehlenswert, ebenso wie alle anderen Speisen. Eine kurze Gebrauchsanweisung für die Pfeffer-Salz-Kombi-Mühle wäre allerdings hilfreich gewesen.

Um im Spiel gegen den Vorjahressieger und Favoriten überhaupt mithalten zu können, hätten wir unsere maximale Leistung abrufen müssen. Dies gelang uns leider insbesondere bei den Schlüsselsteinen nicht. Am Ende sah das Resultat deutlicher aus, als es in Wirklichkeit war.
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | ZE | Total | |
| teamglarus.ch | 1 | 1 | 1 | 2 | ||||||
| CCW Ackeret | 1 | 1 | 3 | 3 | 1 | 9 |
Die langen Wartezeiten überbrücken wir üblicherweise mit Jassen. Das Kartenglück war allerdings nicht allen gleich hold, weshalb wir uns die Spiele des zweiten Cups ansahen und sie fachkundig kommentierten.

Zum Abschluss ging es für uns um einen versöhnlichen Ausgang des Turniers und eine gute vordere Rangierung. Das knappe und äusserst interessante Spiel verlangte uns nochmals viel Geduld ab. Auch wenn das nicht bei allen immer gleich gut klappte, brachten wir die Partie am Ende kontrolliert nach Hause.
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | ZE | Total | |
| teamglarus.ch | 3 | 1 | 1 | 2 | 0 | 2 | 9 | |||
| Scheet happens | 2 | 3 | 5 |
Mit drei Siegen aus vier Partien landeten wir auf dem beachtlichen 5. Rang im 1. Cup. Bei Turnieren mit nur vier Spielrunden ist das Feld gewohnt knapp beieinander.

Der kleine Dicke mit der Mütze gehört übrigens trotz anderem Tenue zum Team. Unser „Gfrörli“ Reto tut sich mit dem alten, dünnen Tenue etwas schwer und spielt bis zur Ankunft der neuen Ausrüstung lieber in den ganz alten, aber warmen Kleidern.

Nach einem herrlichen Nachtessen durften wir an der Rangverkündigung noch einige Preise entgegennehmen. Zu den grossen Wein- bzw. Grappa-Flaschen erhielt jeder Turnierteilnehmer einen ein Kilogramm schweren Panettone von Rolf Knie. Wir kommen wieder …

